Heute (21.11.2016) war unser letzter Tag in Ayutthaya angebrochen. Nach dem Check Out machten wir uns auf den Weg noch den „Wat Phra Si Sanphet“, ein Wahrzeichen der Stadt, zu besichtigen. Dieser Tempel, erbaut im späten 15. Jh., hat drei beeindruckende chedi (Stupas; Türme) und war einst der grösste Tempel der Stadt. Früher gehörte noch ein 16m hoher stehender Buddha der mit 250kg Gold überzogen war zu der Anlage. Er wurde jedoch von den birmanischen Eroberern eingeschmolzen. Die Tempelanlage war sehr schön, weshalb wir dort verweilten und den vielen Eichhörnchen zuschauten, welche über uns in den schönen Bäumen umhertollten.
Danach machten wir uns auf den Weg ins Restaurant „Sai Tong“, ein Restaurant am Fluss, welches auch bei den Einheimischen sehr beliebt sein soll. Da wir mit keinem TukTuk Fahrer einen anständigen Preis verhandeln konnten machten wir uns zu Fuss auf den Weg. Langsam wussten wir, was ein Transport in etwa kostet und wie sehr versucht wird die Touristen auszunehmen. Einer der TukTuk Fahrer meinte zwar es sei zu Fuss sehr weit, jedoch waren wir dann in maximal 20 Minuten doch recht schnell vor Ort, und sahen erst noch etwas von der Stadt und den Leuten. Unterwegs kamen wir an mehreren grösseren Teichen vorbei. In einem dieser Gewässer sahen wir plötzlich etwas schwimmen – ein kleines Krokodil! Natürlich haben wir dann sofort Fotos gemacht. Auf den Fotos entpuppte sich das Krokodil aber als Waran.
Das Restaurant, etwas teurer und für Thai-Standards wohl nobler (etwa so wie wir uns ein Restaurant gewöhnt sind), erreichten wir ziemlich zielstrebig. Die Karte oder eher der Menü-Ordner war sehr umfangreich. Wir hatten uns aber schnell für 3 Gerichte entschieden. Wir assen frische Frühlingsrollen, ein grünes Curry mit Krevetten und Krevetten an einer scharfen Lemon-Knoblauchsauce. Es war sehr lecker und auch scharf, aber so, dass wir es essen konnten;-)! Von unserem Platz aus sahen wir direkt auf den Fluss. Unter uns schwammen mehrere Fische und warteten darauf etwas ab zu bekommen. Sie erhielten von uns ein Salatblatt. 🙂
Auf dem Fluss war viel los: Schwertransporte, kleine Boote und eine Fähre die immer hin und her fuhr und vor allem Rollerfahrer transportierte. Nach dem vielen Essen machten wir uns zu Fuss auf den Weg in Richtung Unterkunft. Unterwegs kamen wir an den unterschiedlichsten Orten vorbei; Schöneren und weniger Schönen.
Den Rest des Tages verbrachten wir gemütlich auf dem Gelände des Baan Lotus Guest House. Am Abend vor unsere Weiterreise ging es zum Abendessen nochmals auf den Night Market, bevor wir dann um 20:00 Uhr von einem TukTuk zur Bus Station gebracht wurden. Dort erwartet uns der Nachtbus nach Chiang Mai.
