{"id":220,"date":"2016-12-27T09:27:13","date_gmt":"2016-12-27T08:27:13","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brue.ch\/?p=220"},"modified":"2016-12-27T09:27:13","modified_gmt":"2016-12-27T08:27:13","slug":"von-don-khon-nach-siem-reap","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/2016\/12\/27\/von-don-khon-nach-siem-reap\/","title":{"rendered":"Von Don Khon nach Siem Reap"},"content":{"rendered":"<p>Am 11 Dezember war es f\u00fcr uns Zeit Laos zu verlassen und ins n\u00e4chste Land weiterzuziehen. Wir waren ziemlich gespannt, was uns an der Grenze alles erwarten w\u00fcrde, schliesslich h\u00f6rt man so einiges.<\/p>\n<p>Zuerst mussten wir aber erst einmal in Richtung Grenze kommen. Die Fahrt bis Siem Reap hatten wir in unserem Guesthouse gebucht, so war auch der Boots-Transfer von Don Khon nach Nakasang dabei. Der unfreundliche, griesgr\u00e4mige Hotelbesitzer (oder der Sohn der Besitzerin) war auch p\u00fcnktlich mit seinem kleinen Schiff bereit. Leider reichte es nicht mehr, bei der herzlichen Frau von unserem Lieblings-Streetfood einen Shake zu holen, da sie gerade kein Eis mehr hatte. In Nakasang angekommen, verliessen wir das kleine Schiff und machten uns, nach ein paar Fotos vom fangfrischem Fisch, auf Richtung Busstation. Der Hotelbesitzer lief auch in die gleiche Richtung, spazierte dann zur Tankstelle, kam wieder in unsere Richtung und deute anschliessend auf ein Reiseunternehmen. Also folgten wir ihm. Schlussendlich war es so, dass wir mit unserem Billett wiedermal nirgends hingekommen w\u00e4ren. Das Ticket mussten wir dort gegen ein neues umtauschen, welches der Hotelbesitzer erst hier bezahlte. Nat\u00fcrlich war wieder einmal warten angesagt. Kyra freundete sich nat\u00fcrlich wieder mit einem Tier an. Dieses Mal war es ein herziger Strassenhund, welcher wohl Fl\u00f6he hatte \u2013 es hat in auf jeden Fall st\u00e4ndig gebissen.<\/p>\n<p>Ein Typ reichte uns die Formulare, welche f\u00fcr das Visum f\u00fcr Kambodscha n\u00f6tig waren. Nach einer Weile hiess es dann, wir sollten uns nun doch zum Busbahnhof aufmachen und folgten dem Typ. Dort wartete ein bereits \u00fcbervoller Bus f\u00fcr die Fahrt an die Grenze. Wir fanden noch zwei Pl\u00e4tze, und das ganze Gep\u00e4ck im Fahrgastraum ist ja auch nicht zwingend ein Nachteil. Nach kurzer Fahrt erreichten wir auch schon die Grenze. Nat\u00fcrlich versuchte uns der Busfahrer bis dorthin von seinem Angebot zu \u00fcberzeugen, dass er f\u00fcr uns f\u00fcr $40 das Visum organisieren werde, dass das viel schneller w\u00e4re, das wir weit laufen m\u00fcssen und nat\u00fcrlich folgte auch noch die \u00fcbliche Einsch\u00fcchterung, als die meisten Reisenden nicht auf das Angebot einsteigen wollten: Er warte dann nicht, wir h\u00e4tten eine Stunde Zeit. Aber die P\u00e4sse aus der Hand zu geben, ist schliesslich keine gute Vorstellung. So machten wir uns auf in Richtung Ausreise. Die Korruption f\u00e4ngt hier schon an. Pro Person werden $2 Stempelgeb\u00fchr verlangt. Da kann man machen was man will, um die kommt man nicht herum. So hatten wir also unseren Stempel im Pass und machten uns als Erste auf in Richtung Niemandsland. Auf Kambodschaseite ging es nun darum heraus zu finden, wo man das Visa on Arrival bekommt. Wir steuerten auf das einzige etwas gr\u00f6ssere Geb\u00e4ude zu und wurden auch von einer freundlichen Dame begr\u00fcsst \u2013 und ja wir w\u00e4ren hier richtig. Wir m\u00fcssen aber hier zuerst das neue Visa-Formular ausf\u00fcllen. Irgendwie war das etwas komisch, aber als wir das bemerkt hatten, war es auch schon zu sp\u00e4t. Es handelte sich um den mysteri\u00f6sen Gesundheitscheck, welcher allen Reisenden f\u00fcr $1 verkauft wird. Es gibt dort einen gelben Zettel in den Pass, welcher aber niemanden interessiert \u2013 Mist! Drinnen am Visa-Schalter lief alles ohne Probleme. Das Visum dort kostet aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden einfach immer $35, die $5 welche mehr verlangt werden als gem\u00e4ss offiziellen Angaben, landen wohl in den Taschen der Beamten. Aber auch hier l\u00e4sst sich nichts machen. Ein paar Schalter und Stempel sp\u00e4ter waren wir also offiziell in Kambodscha eingereist. Ein paar Meter weiter wartete bei einem Imbissstand auch schon der Bus. Selbstsprechend ging es nat\u00fcrlich nach einer Stunde nicht weiter\u2026 Als dann alle ihre Einreiseformalit\u00e4ten erledigt hatten, ging es noch zirka eine Stunde weiter mit diesem Bus bis nach Stung Treng. Dort wurden wir in einem Hinterhof abgeladen; f\u00fcr die Reisenden nach Siem Reap ginge es etwa in 20 Minuten weiter. Wir nutzen die Gelegenheit, beim sich zuf\u00e4llig hier befindenden Restaurant etwas zu essen. Es war etwas \u00fcberteuert und dazu sein Geld nicht wert. V\u00f6llig \u00fcberfettet und lieblos. Zum Gl\u00fcck teilten wir uns eine Portion.<\/p>\n<p>Nach etwas mehr als einer Stunde fuhr dann pl\u00f6tzlich ein Minibus vor. Wir hatten eine strategisch gute Warteposition eingenommen und konnten den ankommenden Fahrer gleich fragen, ob das der Bus nach Siem Reap sei. Dies verschaffte uns die M\u00f6glichkeit, als erste einzusteigen und die besten Pl\u00e4tze zu reservieren, was ein nicht zu untersch\u00e4tzender Vorteil sein kann auf l\u00e4ngeren Fahrten in bis auf den letzten Platz vorgeladenen Minibussen. Bei unserem Gef\u00e4hrt handelte es sich aussen angeschrieben um Mercedes, innen irgendetwas auf jeden Fall mit \u00fcber 1 Mio Kilometer. Nachdem 14 Passagiere mit Gep\u00e4ck verladen wurden, war es wirklich eng. Der Ersatzfahrer auf dem Beifahrersitz hatte irgendwie noch 2 Rucks\u00e4cke um sich, und schalten konnte der Fahrer auch nur mit einer Verrenkung um einen Rucksack rum. Unsere Platzwahl in der 1. Reihe, stellte sich als ideal heraus: Wir konnten sogar noch unsere Beine strecken. So ging die Fahrt dann los. W\u00e4hrend f\u00fcnf Stunden f\u00fchren wir, mit einem Boxenstopp, quer durch das halbe Land.<\/p>\n<p>In Siem Reap kamen wir bei irgendeinem Busbahnhof etwas vor der Stadt an. Offenbar betreibt jedes Reiseunternehmen seinen eigenen, wohl abgesprochen mit den TukTuk Unternehmen. Nicht, dass ein Transfer von einem Hotel klappen k\u00f6nnte. Es blieb uns also nichts Anderes \u00fcbrig, als in ein TukTuk zu steigen und je $3 zu bezahlen f\u00fcr den 15-min\u00fctigen Weg ins Hotel. Dies scheint eine bekannte Masche zu sein, Diana, welche bereits einen Tag fr\u00fcher reiste als wir, erging es genau gleich. $6 sind im Verh\u00e4ltnis viel zu viel, wenn man bedenkt, dass man f\u00fcr $15 ein TukTuk f\u00fcr einen ganzen Tag mieten kann.<\/p>\n<p>Im Hotel angekommen bezogen wir rasch unser Zimmer und machten uns dann mit Diana auf, etwas Essbares zu suchen. Sie hatte das Hotel, in welchem wir nun alle zu Gast waren auf booking.com gefunden. In den Strassen von Siem Reap fanden wir schnell ein Strassenrestaurant, welches uns zusagte. Es gab gebratene Nudeln und ein Kambodschanisches Curry namens Amok. Es schmecke ausgezeichnet. Nach einem anschliessenden Fruchtshake gingen wir zur\u00fcck in Richtung Hotel, schliesslich waren wir etwas geschafft von der langen Reise und wollten morgen fit sein f\u00fcr Angkor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 11 Dezember war es f\u00fcr uns Zeit Laos zu verlassen und ins n\u00e4chste Land weiterzuziehen. Wir waren ziemlich gespannt, was uns an der Grenze alles erwarten w\u00fcrde, schliesslich h\u00f6rt <span class=\"readmore\"><a href=\"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/2016\/12\/27\/von-don-khon-nach-siem-reap\/\">Weiterlesen\u00a0\u2026<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":221,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[56,64,61,30,44,18,63,52],"class_list":["post-220","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-se-asia","tag-4000-inseln","tag-grenze","tag-kambodscha","tag-laos","tag-minibus","tag-reisen","tag-siem-reap","tag-tuktuk"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=220"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":222,"href":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220\/revisions\/222"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/221"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=220"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=220"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=220"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}