{"id":214,"date":"2016-12-27T07:43:16","date_gmt":"2016-12-27T06:43:16","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brue.ch\/?p=214"},"modified":"2016-12-27T07:43:16","modified_gmt":"2016-12-27T06:43:16","slug":"sunset-cruise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brue.ch\/index.php\/2016\/12\/27\/sunset-cruise\/","title":{"rendered":"Sunset Cruise"},"content":{"rendered":"<p>Diana hatte uns f\u00fcr den Abend zwei weitere Personen, eine Holl\u00e4nderin und eine Belgierin mittleren Alters, aus ihrem Hotel vermittelt, damit wir gemeinsam einen Sunset Cruise unternehmen konnten. So war es f\u00fcr uns alle ein bisschen billiger. Diana selber besuchte am sp\u00e4teren Nachmittag die grossen Wasserf\u00e4lle und kam nicht mit, da sie am n\u00e4chsten Morgen bereits weiter nach Siem Reap reisen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Nachdem wir alle ins Boot geklettert waren und uns eingerichtet hatten, startete unsere Fahrt flussaufw\u00e4rts. Wir fuhren an kleineren, wie auch gr\u00f6sseren Inseln vorbei, sahen Einheimische am Fluss, Kinder am Baden, ihre H\u00e4user, Einheimische bei der Kontrolle ihrer Fischernetze auf dem Wasser, einen Tempel, sch\u00f6ne grosse B\u00e4ume auf den Inseln und ab und zu wieder Rinder an Land. Die Kinder winkten uns jeweils und freuten sich, wenn wir zur\u00fcck winkten. Wir durften eine sehr sch\u00f6ne Landschaft betrachten. Auf einer kleinen Sandinsel mitten im Fluss legten wir schliesslich an. Hier w\u00fcrden wir den Sonnenuntergang geniessen k\u00f6nnen. Ausser uns, und etwas weiter weg einem Fischer, war kein Mensch in der N\u00e4he. Auf der Insel wurden Wassermelonen angebaut. W\u00e4hrend wir auf den Sonnenuntergang warteten, spazierten wir auf der kleinen Insel umher, genossen die Ruhe und machten Fotos. Die Holl\u00e4nderin interessierte sich sehr f\u00fcr unsere Kameras und f\u00fcrs Fotografieren und kam schnell mit uns ins Gespr\u00e4ch. Andr\u00e9 erkl\u00e4rte ihr einige Dinge. Die beiden Frauen machten von uns Fotos und wir von ihnen. Es war sehr witzig, weil wir doch alle sehr kreativ waren mit unseren Posen. Wir hatten alle zu lachen und unseren Spass. Auch ihrem Holl\u00e4ndisch und Belgisch zuzuh\u00f6ren war sehr witzig.<\/p>\n<p>Der Bootsfahrer besch\u00e4ftigte sich auf seine Art. Er machte Liegest\u00fctzen, joggte herum und legte sich noch etwas auf sein Boot. Nach dem Sonnenuntergang machten wir uns auf den R\u00fcckweg. W\u00e4hrend dem Eind\u00e4mmern fuhren wir durch die Landschaft aus Inseln und Str\u00e4uchern zur\u00fcck. Als Positionslicht h\u00e4ngte der Laote sein iPhone auf. Das Licht war aber nur schwach. Die anderen Boote, vor allem auch die viel Kleineren hatten kein Licht. Es war schon fast dunkel als wir wieder zur\u00fcck waren. Der Bootsf\u00fchrer erkl\u00e4rte uns, dass er doch sehr aufpassen musste kein anderes Boot zu rammen, da er diese im Dunkeln nur schwer sehen k\u00f6nne. Alles war aber gut gegangen. Es war eine wundersch\u00f6ne, etwa zwei Stunden dauernde, Fahrt gewesen.<\/p>\n<p>Unser Abendessen nahmen wir bei der lieben, lachenden Laotin ein. Sie schien sich sehr dar\u00fcber zu freuen. Es war noch ein weiterer Gast dort. Ein komischer \u00e4lterer Mann, der etwas laotisch, gut Englisch und Franz\u00f6sisch sprach und allen die vorbei liefen \u201eWelcome to Lao\u201c zurief. Er plauderte auch immer wieder auf die Laotin ein und nannte sie \u201eMama\u201c. Zuerst unterhielt er sich etwas mit uns und sp\u00e4ter mit zwei Franzosen. Dazu trank er Bier. Dumm schien er nicht zu sein, aber etwas angetrunken.<\/p>\n<p>Wir genossen das Essen und kehrten in unser kleines Bungalow zur\u00fcck. Unser Zimmer hatte ein M\u00fcckennetz \u00fcber dem Bett und ein kleines Badezimmer (Dusche, WC, Lavabo in einem \u2011 Duschkabinen kennt man hier nicht). Ab und zu hatten wir wieder s\u00fcsse Geckos als Zimmergenossen.<\/p>\n<p>Vor dem Schlafen versuchten wir Fotos der beleuchteten Ufer zu machen. Dazu l\u00f6schten wir f\u00fcr diese Zeit zwei der vier schwachen Lichter der Veranda vor den Bungalows. Die Besitzer kamen immer wieder und drehten sie ohne ein Wort an. Unsere Unterkunft wurde von einem j\u00fcngeren Mann und einer \u00e4lteren Frau gef\u00fchrt. Weitere Personen schienen sie zu unterst\u00fctzen. Die \u00e4ltere Frau war sehr nett, der Mann jedoch war unfreundlich: Hatte immer ein ernstes Gesicht und sagte kaum ein Wort. Sein Restaurant blieb abends auch meistens leer. Oft sass er im offenen Wohnzimmer seines danebenliegenden Hauses, schaute TV und bewegte sich nur wiederwillig, wenn von ihm etwas verlangt wurde. Auch die Sitzkissen auf der Veranda vor den Bungalows wurden am ersten Tag als wir dort waren entfernt und nicht wieder zur Verf\u00fcgung gestellt. Aber was soll\u2019s, wir liessen uns das Gef\u00fchl in einem kleinen Paradies zu sein deshalb nicht nehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diana hatte uns f\u00fcr den Abend zwei weitere Personen, eine Holl\u00e4nderin und eine Belgierin mittleren Alters, aus ihrem Hotel vermittelt, damit wir gemeinsam einen Sunset Cruise unternehmen konnten. 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